
Vom Handwerk zur Kunst: Ulrich Barnickel zu Gast in Schlitz
Vortrag am 24. September gibt Einblicke in den Werdegang des international bekannten Metallbildhauers Wie wird aus traditionellem Handwerk Kunst und welche Möglichkeiten können sich aus einer handwerklichen Ausbildung entwickeln? Diesen Fragen widmet sich am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr im Auerhahnsaal der Vortrag „Vom Handwerk zur Kunst – Der Erfolg der Einzigartigkeit – Arbeiten von Ulrich Barnickel“. Der Eintritt ist frei. Im Mittelpunkt des Abends steht der außergewöhnliche berufliche und künstlerische Werdegang von Dr. Ulrich Barnickel. Nach seinem Abitur absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Schmied und legte später die Meisterprüfung ab. Anschließend studierte er Design und Bildhauerei und promovierte in Philosophie. Das Handwerk blieb dabei stets eine wichtige Grundlage für seine weitere künstlerische Entwicklung. Gerade diesen Weg möchte Barnickel auch jungen Menschen näherbringen. Nach eigener Aussage möchte er mit seinem Werdegang beispielhaft zeigen, dass das Handwerk nicht nur sprichwörtlich „goldenen Boden“ hat, sondern vielfältige Möglichkeiten bietet, sich auf dieser Grundlage immer weiterzuentwickeln und neue berufliche und kreative Wege einzuschlagen. Heute sind 171 Großplastiken Barnickels im öffentlichen Raum sowie in Museen und Sammlungen in zahlreichen Ländern zu finden. Internationale Bekanntheit erlangte er unter anderem mit dem Kunstwerk „Weg der Hoffnung“ am Point Alpha, das sich mit der deutschen Teilung sowie den Themen Freiheit und Versöhnung auseinandersetzt. Der Vortrag bietet die Gelegenheit, mehr über Barnickels persönlichen und künstlerischen Weg, die Entstehung seiner Arbeiten und die besondere Verbindung von Handwerk, Design und Kunst zu erfahren.